Frühjahrssitzung des BSBD Berlin – Für Volksbegehren

11.04.2008

Auf seiner Frühjahrssitzung hat sich der Landesausschuss des BSBD Berlin u. a. mit den derzeitigen aktuellen besoldungs- und beamtenrechtlichen Fragen sowie der kommenden tariflichen Auseinandersetzung im Land Berlin beschäftigt. Als weiteren Punkt wurde die immer geringere Personalstärke und die sich daraus resultierende Sicherheitsproblematik in den Vollzugsanstalten beraten.

Dabei wurde vor allem die schwierige Situation in der JVA für Frauen ausführlich diskutiert. Die Vertreter der örtlichen Betriebsgruppe monierten u. a., dass immer mehr Vollzugskollegen/innen für Sonderaufgaben und Funktionsdienste eingesetzt werden, anstatt für die notwendigen Sicherheitsaufgabe oder die Betreuung der weiblichen Inhaftierten auf den Stationen. Bedauerlich dabei ist, dass sowohl die Anstalt als auch die ver.di-Vertreter/innen im örtlichen Personalrat die Situation schön reden bzw. nicht kritisieren. „Wir werden, wie bisher auch, die Sorgen der Beschäftigten und die wirklichen Probleme offen ansprechen, um auf die inzwischen dramatische Situation im Justizvollzug aufmerksam zu machen.“, so der Landesvorsitzende des BSBD-Berlin, Thomas Goiny.
 
TempelhofDes weiteren hat der Landesauschuss beschlossen, sich für das Volksbegehren zum Erhalt des Flughafens Tempelhofs auszusprechen. „Wir fordern alle Beschäftigten im Berliner Justizvollzug auf, sich aktiv am 27. April 2008 an dem Volksbegehren zum Erhalt des Flughafens Tempelhof zu beteiligen!“, so der Vorsitzende des BSBD-Berlin „Die besondere Chance, dass das Volk an dieser wichtigen verfassungsrechtlich verbrieften Entscheidung zu beteiligen ist, ist nicht zu unterschätzen.“, stellt Thomas Goiny abschließend fest.

Weitere Informationen können unter den folgenden Internetanschriften abgefordert werden: www.wahlen-berlin.de oder www.tempelhof-retten.de