Der
Vorsitzende des dbb landesbundes berlin, Joachim Jetschmann, hat mit Blick auf
den Krankenstand im Berliner Vollzugsdienst gefordert, dass die
Dienstvereinbarung Gesundheit dort endlich umgesetzt wird.
Wer, wie die Senatsverwaltung für Justiz, verkünde, dass daran frühestens 2009 gedacht werden könne, dürfe sich nicht über einen hohen Krankenstand beschweren. Jetschmann forderte bei der Landeskonferenz des BSBD Berlin Führungskräfte, Personalvertretungen und die Senatsverwaltung für Justiz auf, für eine Stärkung der betrieblichen Gesundheitsförderung zu sorgen.
In Sachen Privatisierung rief Jetschmann zu Wachsamkeit und Vorsicht auf, wenn von Seiten der Justizsenatorin von bürgerschaftlichem Engagement und Aufgabenübertragung an ehrenamtliche Kräfte die Rede sei. Auf diese Weise dürfe nicht einer heimlich eingeleiteten Privatisierung Vorschub geleistet werden.
Um Probleme bei der Nachwuchsgewinnung für den Strafvollzug zu entschärfen, forderte der Berliner dbb Chef eine Erhöhung der Anwärterbezüge und die Wiedereinführung des Anwärterzuschlags.