Beamte fordern Gleichbehandlung

14.11.2008

Nach dem Tarifabschluss für die Arbeiter und Angestellten fordert der BSBD Berlin eine zügige Umsetzung des Tarifergebnisses auch für die Beamten und Beamtinnen.

Zwischenzeitlich gibt es erst Verärgerung, weil der Innensenator es offenbar für die Beamten bei einer Einmalzahlung von 300 Euro im nächsten Jahr belassen will. "Bisher gilt der Gleichheitsgrundsatz. Was die Angestellten im Solidarpakt weniger bekommen haben, haben auch die Beamten weniger erhalten. Wenn es jetzt mehr gibt, muss es auch mehr für die Beamten geben. Sonst rutschen sie weg." stellte der Vorsitzende des dbb berlin Joachim Jetschmann klar.

Der BSBD Berlin wird die Gleichbehandlung gegenüber dem Innensenator einfordern. Die Gelegenheit dazu haben die Vertreter der Fachgewerkschaften des dbb berlin in Kürze in einem beamtenpolitischen Grundsatzgespräch mit Innensenator Körting in den nächste Tagen.

Der BSBD Berlin wird auch die beamten- und besoldungsrechtlichen Benachteiligungen des Berliner Justizvollzuges ansprechen. Diese Benachteiligungen gegenüber anderen Vollzugslaufbahnen müssen aus Sicht des BSBD Berlin beendet werden.