BSBD Berlin: Wir machen weiter - Demo am 26. September 2008 

19.09.2008

Alle Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes sind aufgerufen, sich am 26. September 2008, ab 8.15 Uhr vor der Urania (Kleiststraße /Ecke An der Urania 17) in Berlin für etwa eine Stunde an einer Demonstration zu beteiligen. An diesem Tag wird Finanzsenator Thilo Sarrazin als Gastredner bei einer Personalrätekonferenz erwartet: Sagen wir dem Finanzsenator die Meinung! Zeigen wir ihm, dass die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes noch lange keine Ruhe geben! Gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit, dass ist unsere berechtigte Forderung!
 
Treffpunkt ist am dbb Info-Mobil vor der Urania. Für ein möglichst einheitliches Erscheinungsbild bittet die dbb tarifunion bereits ca. 15 Minuten vor Demobeginn einzutreffen.
Zu der Personalrätekonferenz hat der Hauptpersonalrat der Beschäftigten in der Landesverwaltung Berlin eingeladen. Sarrazin wird dort über die mittel- und langfristige Personalplanung im Öffentlichen Dienst Berlins referieren. Der Vorsitzende des dbb berlin, Joachim Jetschmann, wird dem Finanzsenator aus Sicht der Beschäftigten antworten.

Der BSBD Berlin fordert seine Mitglieder und seine Personalratsmitglieder auf, sich aktiv an der Protestveranstaltung und and er Personalrätekonferenz teilzunehmen.
Der Landesvorsitzende des BSBD Berlin, Thomas Goiny, fordert vom Senat endlich eine verlässliche Personalpolitik ein. „In zwei wichtigen Verfahren vor dem Landesarbeitsgericht und dem Bundesverwaltungsgericht ist der Senat mit seine Finanz- und Personalpolitik gescheitert. Wir fordern den Senat auf seine Taschenspielertricks zu beenden und eine solide Personalpolitik zu betreiben“!
 
Es sei daran erinnert: Herr Sarrazin glaubt als Mitglied des Senats, der Tarifkonflikt in Berlin sei erledigt. Mit Einmalzahlungen von je 300 Euro im Oktober 2008 und Oktober 2009 speist er die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst ab. Damit handelt auch er nach der Devise: Almosen statt fairer Bezahlung. Dagegen haben erst am 15. September tausende Beschäftigte des Landes Berlin in einem Demonstrationszug ihrem Unmut Luft gemacht.

Denn für die dbb tarifunion und den dbb berlin ist der Tarifstreit noch nicht erledigt! Während überall in der Republik die Beschäftigten im Landesdienst 2,9 Prozent mehr Gehalt bekommen, gehen ausgerechnet hier in der Hauptstadt der Republik die Uhren langsamer. Hier gilt nicht die Regel, dass gleiche Arbeit auch gleich bezahlt wird.