In einer gemeinsamen
Presseerklärung haben sich der BSBD-Berlin und die DPolG Berlin gegen die
Ausweitung der Fahrt von Dienstkleidungsträgern und Uniformträger bei der BVG
ausgesprochen.
Bodo Pfalzgraf, Landeschef DPolG (Deutsche Polizeigewerkschaft) Berlin:
„Uniformträger sind keine Sondersparschweine, die nach Feierabend, also in ihrer
Freizeit zum Nulltarif für diesen Senat die verfehlte Politik ausbügeln.“
Der Vorsitzende des BSBD Berlin, Thomas Goiny kritisiert die Senatsverwaltung
für Justiz, die bis heute das Bekleidungswirrwahr im Justizvollzug nicht
geregelt bekommen. „Derzeit weis kein Beschäftigte in den Haftanstalten wie und
was er tragen darf, weil die Bekleidungsordnung durch die Justizverwaltung vor
Jahren außer Kraft gesetzt wurde“, sagte Goiny in der Presseerklärung.
Hinzu kommt, dass die Reinigung in der Jugendstrafanstalt, die für die Reinigung
der Dienstkleidung aller Vollzugsbediensteten zuständig ist, seit Jahren nur
sporadisch betrieben wird und derzeit bis zum Sommer sogar geschlossen ist.
„Hier ist die Senatsverwaltung für Justiz nicht in der Lage eine dauerhafte und
vernünftige Regelung zu treffen, wir halten das für einen Skandal, sagte Goiny
weiter.