Der BSBD-Berlin ruft alle Mitglieder und deren Familienangehörigen dazu auf, sich am Donnerstag, 22. Mai 2008 an der Protestkundgebung der dbb tarifunion und seiner Fachgewerkschaften zu beteiligen.
Die Gespräche mit dem Berliner Senat haben bislang zu keinem greifbaren Fortschritt geführt. Das letzte „Angebot“ von 225 Euro Einmalzahlung für 2008 und – wenn es die Haushaltslage zulässt – 225 Euro für 2009 hat die dbb tarifunion als viel zu gering zurückgewiesen. Gestiegene Lebenshaltungskosten, langjährige Opferbereitschaft der Berliner Kolleginnen und Kollegen sowie der Abschluss bei Bund und Kommunen sind für die Arbeitgeber kein Argument. Unbeirrt ziehen sie die Tarifmauer rund um Berlin hoch.
Jetzt ist auch die Justizsenatorin aufgefordert, sich für die Beschäftigten in der Berliner Justiz ein zusetzten und mit ihre Amtskolleginnen und Kollegen die eigensinnige Verweigerungs-haltung des Regierenden Bürgermeisters Einhalt zugebieten.