Die diesjährigen Personalratswahlen im Justizvollzug der Bundesländer
Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen haben eindrucksvoll bewiesen, dass
der BSBD bundesweit die größte und bestimmende Gewerkschaft im Justizvollzug
ist.
Ein geradezu historisches Ergebnis wurde bei den Personalratswahlen in NRW
erreicht, wo rund 76 Prozent der Justizvollzugsbediensteten die Listen des BSBD
gewählt haben. Im neuen Hauptpersonalrat für den Strafvollzug entfallen damit
12 der insgesamt 15 Sitze auf den BSBD. Der BSBD Landesvorsitzende Klaus Jäkel
wurde zum Vorsitzenden des Hauptpersonalrats Strafvollzug gewählt.
In Niedersachsen konnte der Verband der Niedersächsischen
Strafvollzugsbediensteten (VNSB) sein Wahlergebnis von 2004 noch einmal um 9,5 %
übertreffen. Damit hat es der VNSB es geschafft, in nur zwei Legislaturperioden
seinen Stimmenanteil fast zu verdoppeln.
In Hessen ist erneut die absolute Mehrheit im Hauptpersonalrat erreicht worden,
und der BSBD stellt den Vorsitzenden im Hauptpersonalrat. Auch in vielen
örtlichen Personalräten konnte der BSBD absolute Mehrheiten verbuchen.
„Der BSBD Berlin gratuliert allen Kolleginnen und Kollegen in den gewählten
Personalräten und den BSBD Landesverbänden zu diesen hervorragenden Ergebnissen.
Das zeigt einmal mehr, das wir die bestimmende Kraft im Justizvollzug sind, und
wir überall die Nähe zu den Beschäftigten haben, weil wir die wirklichen
Probleme ansprechen,“ kommentierte der Landesvorsitzende des BSBD Berlin, Thomas
Goiny, die Erfolgsbilanz des BSBD bei den Personalratswahlen.