Protestaktion am 4. März in Berlin!

29.02.2008

In mittlerweile vier Verhandlungsrunden haben dbb berlin und dbb tarifunion von den Arbeitgebern ein verhandelbares Angebot gefordert – vergeblich! Es gibt weiterhin nur ein Minusangebot. Über eine verlängerte Arbeitszeit wird von den Beschäftigten verlangt, ihre Lohnerhöhung selbst zu bezahlen. In der dritten und vierten Runde haben sich die Arbeitgeber nur noch eingemauert und keinen Zentimeter mehr bewegt. Diese Bewegungslosigkeit in den Tarifverhandlungen, lässt auch für den Beamtenbereich Schlimmes befürchten. Die erste Aktionswelle hat die Arbeitgeber nicht ausreichend beeindruckt. Jetzt bewegen wir uns – in den Betrieben und Verwaltungen, aber auch auf den Straßen!
 
Der BSBD Berlin ruft alle Kolleginnen und Kollegen des Justizvollzuges auf, sich an der Protestveranstaltung zu beteiligen.
 
Im Rahmen der Aktion führen wir eine zentrale Kundgebung in Berlin auf der Kirchstraße / Moabiter Brücke, von 11:45 Uhr bis 13:00 Uhr, durch.
 
Die Kolleginnen und Kollegen des BSBD-Berlin treffen sich um 11.45 Uhr vor dem Gebäude des Verwaltungsgerichtes Berlin, Kirchstr. 7, 10557 Berlin.
 
Jeder Tarifbeschäftigte im Bundes- und Kommunaldienst hat das Recht, sich am Warnstreik zu beteiligen. Beamte haben kein Streikrecht. Trotzdem können sie unsere Forderung selbstverständlich in ihrer Freizeit bei der Demonstration und der zentralen Kundgebung unterstützen.