In mittlerweile vier Verhandlungsrunden haben dbb berlin und dbb
tarifunion von den Arbeitgebern ein verhandelbares Angebot gefordert –
vergeblich! Es gibt weiterhin nur ein Minusangebot. Über eine verlängerte
Arbeitszeit wird von den Beschäftigten verlangt, ihre Lohnerhöhung selbst zu
bezahlen. In der dritten und vierten Runde haben sich die Arbeitgeber nur noch
eingemauert und keinen Zentimeter mehr bewegt. Diese Bewegungslosigkeit in den
Tarifverhandlungen, lässt auch für den Beamtenbereich Schlimmes befürchten. Die
erste Aktionswelle hat die Arbeitgeber nicht ausreichend beeindruckt. Jetzt
bewegen wir uns – in den Betrieben und Verwaltungen, aber auch auf den Straßen!
Der BSBD Berlin ruft alle Kolleginnen und Kollegen des Justizvollzuges auf, sich
an der Protestveranstaltung zu beteiligen.
Im Rahmen der Aktion führen wir eine zentrale Kundgebung in Berlin auf der
Kirchstraße / Moabiter Brücke, von 11:45 Uhr bis 13:00 Uhr, durch.
Die Kolleginnen und Kollegen des BSBD-Berlin treffen sich um 11.45 Uhr vor dem
Gebäude des Verwaltungsgerichtes Berlin, Kirchstr. 7, 10557 Berlin.
Jeder Tarifbeschäftigte im Bundes- und Kommunaldienst hat das Recht, sich am
Warnstreik zu beteiligen. Beamte haben kein Streikrecht. Trotzdem können sie
unsere Forderung selbstverständlich in ihrer Freizeit bei der Demonstration und
der zentralen Kundgebung unterstützen.