BSBD stellt den jüngsten Personalratsvorsitzenden in Berlin
Führungsanspruch des BSBD im Berliner Justizvollzug bestätigt

13.02.2009

Der BSBD Berlin hat bei den Personalratswahlen sein Führungsanspruch im Berlin Justizvollzug eindrucksvoll bestätigt. In den drei großen Vollzugseinrichtungen Tegel, Moabit und Jugendstrafanstalt haben die Kolleginnen und Kollegen die absolute Mehrheit errungen. Auch im offenen Vollzug stellt der BSBD die meisten Personalvertreter/innen. In den übrigen Vollzugsanstalten hat der BSBD sein bisheriges Ergebnis halten können.

Im Bild: Personalratsvorsitzender Thomas Steinbrecher

Besonders hervorzuheben ist aber das Ergebnis in der JVA Moabit, wo der BSBD nicht nur im Personalrat die Mehrheit hat, sondern auch noch die Frauenvertreterin stellt.

Am 5. Dezember 2008, fanden in der JVA Moabit die Personalratswahlen statt. Der BSBD erhielt hierbei 7 von 9 möglichen Sitzen (5 Beamtensitze und 2 Arbeitnehmersitze). Die Wahlbeteiligung lag bei 70 Prozent. Dieses gute Wahlergebnis, kam durch den hervorragend geführten Wahlkampf und die gute Arbeit der Betriebsgruppe Moabit in den vergangenen Jahren zustande. Aufgrund der guten Wahlkampfarbeit des Spitzenkandidaten für die Gruppe der Arbeitnehmer, des Kollegen Hans Oberhinninghofen, erhielt der BSBD 2 von 2 möglichen Sitzen im Bereich der Arbeitnehmer.

Auf der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Personalrates, wurde der stellvertretende Landesvorsitzende des BSBD-Berlin Thomas Steinbrecher zum Personalratsvorsitzenden gewählt. Der 33-jährige ist damit der jüngste Personalratsvorsitzende des Landes Berlin. Das zeigt, dass der dbb und der BSBD jungen und engagierten Kolleginnen und Kollegen auch Verantwortung überträgt und sie hierbei hervorragend unterstützt. Das großartige Wahlergebnis zeigt, dass die Bediensteten der größten Untersuchungshaftanstalt Deutschlands großes Vertrauen in die Funktionäre des dbb und des BSBD haben. Wir und vor allem der Kollege Thomas Steinbrecher werden euer Vertrauen nicht enttäuschen.