BSBD Berlin warnt vor Brandanschlägen gegen Landesbedienstete

27.08.2009

Die Serie von Brandanschlägen auf staatliche Einrichtungen und auf Autos in der Stadt lässt nicht nach. Nach dem Brandanschlag auf die Geschäftsstelle des BSBD Berlin und das Infomobil der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) im Juni und August ist anscheinend eine neue Dimension bei den Anschlägen in Berlin zu verzeichnen. Nun werden auch Privatfahrzeuge von Beschäftigten im öffentlichen Dienst angezündet. Jüngstes Beispiel sind die privaten PKW’s von Kollegen/innen bei der Berliner Polizei.

In der Nacht des 22. August 2009 ist erstmals das Privatfahrzeug eines Polizeibeamten mit direktem dienstlichem Bezug zum Ziel eines Brandanschlages geworden. Ein weiteres Fahrzeug wurde dabei beschädigt. Zur Tatzeit waren die Funkwagen des Abschnittes mit offenbar fingierten Anrufen zum Einsatz gerufen worden. Etwa zeitgleich erfolgte ein Brandanschlag mit einem Molotowcocktail gegen ein Polizeidienstgebäude in der Bulgarischen Straße.

„Wir bitten daher ausdrücklich alle Kolleginnen und Kollegen unbedingt vorsichtig zu sein und die Augen offen zu halten,“ sagt der Landesvorsitzende des BSBD Berlin, Thomas Goiny.
 
Besonders in den Nachtstunden ist diese Vorsicht geboten. Dies gilt auch für Motorräder und Fahrräder. Der BSBD fordert die Beschäftigten im Justizvollzug auf, jede verdächtige Beobachtung umgehend der Polizei zu melden.