Wir sind zum Abschluss bereit!“
02.02.2010
Nachdem
die Tarifverhandlungen mit dem Senat von Berlin für die
Landesbeschäftigten am 21. Januar 2010 von den Arbeitgebern für
gescheitert erklärt wurden, werden sich dbb tarifunion und Senat am 8.
Februar 2010 erneut zu Verhandlungen treffen. Die dbb tarifunion hatte
vorher den Senat aufgefordert die Verhandlungen wieder aufzunehmen und
signalisiert, dass sie eine Einigung auf Basis des letzten Angebots des
Senats für möglich hält. An diesem Angebot werden wir den Senat am 8.
Februar 2010 messen.
Der Verhandlungsstand mit dem Senat vom 21. Januar 2010 sah wie folgt
aus:
- 01.01.2010 Übernahme des TV-L, für (Bestands-) Arbeiter
und Kita-Mitarbeiter TVöD
Übernahme der TV-L – Tabelle Stand 2006
- 01.10.2010 Erhöhung der TV-L – Tabelle auf 95,1%
(entspricht in etwa der Tariferhöhung für
alle anderen Landesbeschäftigten im Jahr 2010)
Harmonisierung der Arbeitszeiten in Berlin
(Ost und West) auf einheitlich 39 Wochenstunden
- 01.01.2011 Einführung der „Unkündbarkeitsregelung“ (§34
TV-L) auch im Tarifgebiet Ost
- 01.10.2011 Wiedereintritt in die Tarifgemeinschaft
deutscher Länder (TdL)
Übernahme des TdL-Abschlusses von 2011
Umstellung der Jahressonderzahlungen auf TV-L
– Niveau/West
(sollten Beschäftigte dadurch im Jahr 2011
Geld verlieren, so wird ein Verlustausgleich gezahlt)
- 01.07.2012 Übernahme des TdL-Abschlusses von 2012 und
Aufstockung auf 2%
(Garantieleistung) zum Abbau des
Nachholbedarfes
(bei TdL-Abschluss von 2% - Erhöhung um
weitere 0,5%)
- 01.04.2013 Übernahme des TdL-Abschlusses von 2013 und
Aufstockung auf 2%
(Garantieleistung) zum Abbau des
Nachholbedarfes
- 01.01.2014 Übernahme des TdL-Abschlusses von 2014 und
Aufstockung auf 2%
(Garantieleistung) zum Abbau des
Nachholbedarfes
Harmonisierung der Arbeitszeiten in Berlin
(Ost und West) auf einheitlich 39,13 Wochenstunden
Rechtsverbindliche Zusage des Senats zum
Abbau des dann noch bestehenden
Nachholbedarfes mit Endzeitpunkt
Erst wenn der Nachholbedarf aufgeholt wurde,
steigt die Arbeitszeit auf einheitlich 39,26
Wochenstunden
Auf dieser Basis heißt es nun weiter zu verhandeln um, zu einem
akzeptablen Ergebnis zu kommen.