Berliner Beamtinnen und Beamte weiterhin Schlusslicht bei der Bezahlung

18.03.2011

Nach dem Tarifabschluss und der Anpassung für die Tarifbeschäftigten auch in Berlin fordert der BSBD Berlin endlich eine entsprechende Anpassung für die Beamtinnen und Beamten. Für die Tarifbeschäftigten greift nun der im letzen Jahr vereinbarte Stufenplan.

Nach dem Tarifabschluss der Tarifgemeinschaft der Länder vom 10. März 2011 in Potsdam wird nun für die Berliner Arbeitnehmer der im letzten Jahr ausgehandelte Stufenplan umgesetzt. Dort sind die Schritte für Lohnerhöhungen bis 2017 genau festgelegt. Die Tarifabschlüsse von Potsdam werden also ab 1. Oktober auf einem 97% Niveau auch auf Berlin übertragen. Die Einmalzahlung von 349,20 Euro wird zum 1. Dezember.2011 ausgezahlt. Die zum 1. Januar 2012 in der TdL vereinbarten Erhöhungen werden zum 1. Juli 2012 auf 97 % Niveau gezahlt. Der Landesvorsitzende des dbb berlin, Joachim Jetschmann hat den Senat erneut aufgefordert die Übertragung des Ergebnisses für die Beamtinnen und Beamten in Berlin vorzunehmen.

Für den Landesvorsitzenden des BSBD Berlin, Thomas Goiny, werden die Besoldungsabstände immer größer. " Es ist nicht hinnehmbar, dass wir wieder von der Besoldungsanpassung abgekoppelt werden. Wir fordern den Senat auf seine Beamtenfeindlichkeit endlich abzulegen und eine angemessene Besoldungspolitik mit einer vernünftigen Perspektive für die Beamtinnen und Beamten in berlin vorzulegen".

Flugblatt der dbb tarifunion